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5. Jahresversammlung des Kompetenzzentrums Bio4MatPro

Die 5. Jahresversammlung des Bio4MatPro Kompetenzzentrums steht bevor. Diese Veranstaltung wird als Plattform für den Austausch von Ideen und Strategien dienen, die für die Zukunft des rheinischen Reviers und der Translationsforschung in der Bioökonomie von Bedeutung sind.
Datum: 13. & 14. Oktober 2026
Ort: Düsseldorf
Die Versammlung umfasst zwei spannende Tage.
Der erste Tag steht ganz im Zeichen des Abschlusses der ersten Förderperiode und eines zukunftsgerichteten Ausblicks: Wir analysieren, welche Impulse die High‑Tech‑Agenda Deutschland bereits gesetzt hat und diskutieren, wie diese die Bioökonomie in Nordrhein‑Westfalen weiter vorantreiben können.
Der zweite Tag richtet den Fokus auf nachhaltige Ansätze für die Kunststoffindustrie – von biobasierten Rohstoffen über kreislauforientierte Produktionsprozesse bis hin zu geschlossenen Materialkreisläufen. Im Anschluss präsentieren Gründerteams aus dem Bio4MatPro-Innovationsökosystem ihre neuesten Deep‑Tech‑Ideen und erörtern gemeinsam die Chancen, Risiken und Perspektiven, die innovative Unternehmen im Rheinischen Revier heute und künftig erwarten.
Die Jahresversammlung ermöglicht wertvolle Vernetzungsmöglichkeiten und den Wissensaustausch zwischen den unterschiedlichen Akteuren in der biologischen Transformation der Industrie und im rheinischen Revier.
Weitere Details zur Agenda und zur Anmeldung folgen in Kürze.
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News 2026
28. AprilLaberöffnung des Materials Lab Incubator
Mit der offiziellen Eröffnung der Labore des „Materials Lab Incubator“ (MerLIn) in Baesweiler am 28. April nimmt ein weiterer wichtiger Baustein für biobasierte Innovationen im Rheinischen Revier seine Arbeit auf. Als Schwesterprojekt von Bio4MatPro unterstützt MerLIn junge Teams aus der Biotechnologie dabei, Forschungsergebnisse weiterzuentwickeln und erste Schritte in Richtung Anwendung und Gründung zu gehen.
Nach intensiver Vorbereitung wurden die neuen Laborräume im Internationalen Technologie- und Service-Center (its) feierlich eröffnet. Die Veranstaltung bot zugleich eine gute Gelegenheit, das enge Zusammenspiel von Forschung, Gründungsförderung und regionalen Partnern sichtbar zu machen und die Rolle des Inkubators für zukünftige Innovationsprozesse im Rheinischen Revier zu unterstreichen. Im Rahmen der Veranstaltung stellten die aktuellen Teams ihre Ansätze für nachhaltige Materialien und biobasierte Prozesse vor. Die Projekte reichen von proteinbasiertem Recycling kritischer Metalle über Alternativen zu Palmöl bis hin zu biologisch abbaubaren Additiven und biobasierten Rohstoffen für Beschichtungen, Schmier- und Klebstoffe. Damit zeigt sich auch das breite Innovationspotenzial, das gemeinsam mit zahlreichen Partnern und Förderinstitutionen in Baesweiler weiterentwickelt wird. So etabliert sich der Standort zunehmend als wichtiger Knotenpunkt für nachhaltige Materialien und biotechnologische Anwendungen.
Als Teil des Innovationsnetzwerks rund um die biologische Transformation begleitet Bio4MatPro die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen von MerLIn mit großer Freude und wünscht allen Beteiligten weiterhin viel Erfolg.





25. – 26. MärzRWTH Tech Impact Festival
Am 25. und 26. März war das Kompetenzzentrum Bio4MatPro dabei, als das RWTH Tech Impact Festival im Hörsaalgebäude C.A.R.L. aus der Taufe gehoben wurde. Das Festival brachte mehr als 1000 Forschende, Gründer:innen und Innovationsverantwortliche aus Unternehmen zusammen, um zentrale Entwicklungen in Bereichen wie Künstliche Intelligenz, Quantencomputing, nachhaltige Energie, Biotechnologie und zukünftige Mobilität zu diskutieren. Organisiert wurde das Festival maßgeblich von RWTH Innovation und RWTH Campus GmbH unter der Leitung von Professor Dr. Riesener und Professor Dr. Wessling. Im Mittelpunkt stand der Brückenschlag zwischen exzellenter Forschung und ihrer Umsetzung in marktfähige Lösungen - mit Keynotes, Deep-Dive-Workshops und interaktiven Netzwerkformaten, die den Austausch über Disziplin- und Branchengrenzen hinweg befördern sollten.
Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, stellte die RWTH Aachen bei ihren Begrüßungsworten als zentrale Innovationstreiberin heraus. Sie betonte, dass Innovation in Deutschland entscheidend für die Zukunftsfähigkeit von Wirtschaft und Demokratie sei. Gemeinsam mit RWTH-Professoren warb sie für eine offenere Fehlerkultur, die das Lernen aus Scheitern und Fehlversuchen als integralen Bestandteil von Innovationsprozessen versteht.
Dass diese Haltung zu Innovation und Experimentierfreude bereits heute in verschiedenen Forschungsprojekten gelebt wird, zeigte unter anderem das Kompetenzzentrum Bio4MatPro. Im Stream "Biotech & Life Sciences" zeigte Bio4MatPro-Sprecher Professor Dr. Schwaneberg, welches Potenzial das Protein Engineering für Anwendungen in Medizin, Pharma und Industrie bietet. In der Session "Sustainability and Circular Economy" skizzierte die Geschäftsstellenleiterin des Kompetenzzentrums, Hannah Mathews, wie das Rheinische Revier zur Modellregion der Bioökonomie werden kann und warum Proteine zu "Industriearbeiter:innen" einer biobasierten Wirtschaft avancieren sollten.
Wir danken allen Organisator:innen, Gästen und Beteiligten für zwei spannende Tage voller Impulse und Vernetzung für die Technologien und Materialien von morgen.





11. – 12. MärzCircular Valley Convention
Am 11. und 12. März 2026 war das Kompetenzzentrum Bio4MatPro bei der Circular Valley Convention im Areal Böhler in Düsseldorf vertreten. Die Convention verbindet Konferenz, Expo und Networking und wird als europäische Plattform für die industrielle Kreislaufwirtschaft von der Circular Valley Foundation veranstaltet. In Keynotes, Panels und Fachvorträgen boten über 200 internationale Expert:innen Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Circular Economy.
Die Veranstaltung beleuchtete die gesamte Wertschöpfungskette – von zirkulärem Produktdesign über Nutzung und Wiederverwendung bis hin zu Recycling und Recovery. Im Fokus standen unter anderem die „R-Strategien“ zur Abfallvermeidung, neue Materialien und Recyclingtechnologien, Digitalisierung und KI als Enabler, CO₂-Nutzung und klimaneutrale Industrieprozesse, skalierbare Geschäftsmodelle sowie politische und regulatorische Rahmenbedingungen für eine wettbewerbsfähige, resiliente Kreislaufwirtschaft in Europa.
Im Rahmen der Expo präsentierte sich das Kompetenzzentrum Bio4MatPro an einem geteilten Messestand gemeinsam mit dem Schwesterprojekt The Materials Lab Incubator (MerLIn). Neben dem gemeinsamen Stand von Bio4MatPro und MerLIn waren auch weitere Partner:innen aus dem Rheinischen Revier sowie Vertreter:innen anderer Strukturwandel- und Ankerprojekte auf der Convention präsent, was den fachlichen Austausch und die Vernetzung entlang neuer zirkulärer Wertschöpfungsketten weiter stärkte.
Die Circular Valley Convention 2026 bot für Bio4MatPro eine großartige Möglichkeit, die Themen Bioökonomie und biologische Transformation in den Kontext der industriellen Kreislaufwirtschaft zu stellen und mit Expert:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Start-up-Szene zu diskutieren. Wir bedanken uns bei allen Gesprächspartner:innen vor Ort für den intensiven Austausch und die wertvollen Impulse für die Weiterentwicklung einer nachhaltigen Wertschöpfung im Rheinischen Revier.




26. – 27. JanuarErster Bio4Mathon
Am 26. und 27. Januar feierte der Hackathon für Biotechnologie und nachhaltige Innovation sein erfolgreiches Debüt. Ziel der Veranstaltung war es, Teilnehmenden und Studierenden unterschiedlichster Disziplinen die Möglichkeit zu bieten, ihre Kreativität und Ideen an realen Herausforderungen aus der Industrie zu erproben.
Der Hackathon begann am 26. Januar um 8:30 Uhr mit einer Begrüßung durch den Bio4MatPro-Sprecher Prof. Dr. Ulrich Schwaneberg sowie Ines Vogt und Dr. Jürgen Eck von The Material Labs Incubator (MerLIn). Anschließend wurden die Challenges unserer Firmenpartner vorgestellt: Zum einen sollten innovative Nutzungskonzepte für die Produktionsanlagen des Partners Pfeifer & Langen entwickelt werden, zum anderen ging es in der Challenge des Start-ups Fizzy Fit um die Formulierung praktischer Proteinshake-Alternativen für ernährungsbewusste Menschen.
Nach einem kurzen „Design Thinking“-Workshop, den Alenka Carstens von der RWTH Innovation GmbH begleitete, konnten die Teilnehmenden die Methoden und Tricks direkt bei der Problemdefinition und der Lösungsfindung nutzen. Der zweite Veranstaltungstag stand ganz im Zeichen der Weiterentwicklung der Konzepte vom Vortag sowie einer gezielten Vorbereitung auf den Elevator Pitch. Die Expertenjury aus den beteiligten Unternehmen sowie Gründungsexperten von bioimpact und Circular Valley bewertete die Pitches und kürte schließlich unsere Siegerteams.
Der zweitägige Hackathon zeichnete sich durch einen intensiven fachlichen Austausch und ein hohes Maß an Kreativität aus und führte zu zahlreichen innovativen Lösungsansätzen. Bio4MatPro bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmenden, unseren Partner:innen vom Collective Incubator sowie den Juror:innen für ihr Engagement und ihre Unterstützung.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Bio4Mathon!

















































































